Kirche sein bedeutet Volk Gottes sein, in Übereinstimmung mit dem großen Plan der Liebe des Vaters. Das schließt ein, das Ferment Gottes inmitten der Menschheit zu sein. Es bedeutet, das Heil Gottes in dieser unserer Welt zu verkünden und es hineinzutragen in diese unsere Welt, die sich oft verliert, die es nötig hat, Antworten zu bekommen, die ermutigen, die Hoffnung geben, die auf dem Weg neue Kraft verleihen. Die Kirche muss der Ort der ungeschuldeten Barmherzigkeit sein, wo alle sich aufgenommen und geliebt fühlen können, wo sie Verzeihung erfahren und sich ermutigt fühlen können, gemäß dem guten Leben des Evangeliums zu leben. (114)

 

21 impuls 0917

 

„Wenn du wissen willst, wie Gott ist,
wie Gott zu dir und zu mir steht …
Gott kommt immer entgegen,
jedem von uns …
zuvorkommend , mit Liebe …
Der umarmende, liebende Gott!“

meditativen Text: Theo Schmidkonz

 

 


            Rembrandt-Bild:
„Die Heimkehr des Verlorenen Sohnes


Fragen:
Kennen wir die Fragen und Bedürfnisse der Menschen vor Ort, der Jugendlichen, Familien, Alleinstehenden, Alleinerziehenden oder älteren Menschen?
Wo und wie können wir einander Mut, Hoffnung und Kraft geben?
Kirche: ein Ort der ungeschuldeten Barmherzigkeit – Sind wir das? Leben und Erleben wir das?

Spiritueller Impuls 09-2017