• Kirche ist Kirche,
    wenn sie für andere da ist






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    wenn sie für andere da ist






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    wenn sie für andere da ist






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    wenn sie für andere da ist






  • Kirche ist Kirche,
    wenn sie für andere da ist



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04 "Auferstehung – damals und heute!"

Die Kraft der Auferstehung wirkt auch heute
Seine Auferstehung gehört nicht der Vergangenheit an; sie beinhaltet eine Lebenskraft, die die Welt durchdrungen hat. Wo alles tot zu sein scheint, sprissen wieder überall Anzeichen der Auferstehung hervor. Es ist eine unvergleichliche Kraft. Es ist wahr, dass es oft so scheint, als existiere Gott nicht: Wir sehen Ungerechtigkeit, Bosheit, Gleichgültigkeit und Grausamkeit, die nicht aufhören. Es ist aber auch gewiss, dass mitten in der Dunkelheit immer etwas Neues aufkeimt, das früher oder später Frucht bringt. Auf einem eingeebneten Feld erscheint wieder das Leben, hartnäckig und unbesiegbar. Es mag viel Dunkles geben, doch das Gute neigt dazu, immer wiederzukommen, aufzukeimen und sich auszubreiten. Jeden Tag wird in der Welt die Schönheit neu geboren, die durch die Stürme der Geschichte verwandelt wieder aufersteht. Die Werte tendieren dazu, immer wieder auf neue Weise zu erscheinen, und tatsächlich ist der Mensch oft aus dem, was unumkehrbar schien, zu neuem Leben erstanden. Das ist die Kraft der Auferstehung, und jeder Verkünder des Evangeliums ist ein Werkzeug dieser Dynamik. (Evangelii gaudium 276)

evg0416

 

stehen zur Auferstehung auf
mitten am Tage
mit unserem lebendigen Haar
mit unserer atmenden Haut.
Nur das Gewohnte ist um uns,
keine Fata Morgana von Palmen
mit weidenden Löwen
und sanften Wölfen.
Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken,
ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus.
Und dennoch leicht.
Und dennoch unverwundbar.
Geordnet in geheimnisvoller Ordnung.
Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.


Marie Luise Kaschni

             Foto: Gregor Gander


Spirituelle Vertiefung

  • Wie erfahre ich in meinem Leben, im Leben der Pfarrei die „Kraft der Auferstehung“?
  • Wie gehe ich, wir gehen wir um mit Enttäuschungen, Fehlschlägen, negativen Entwicklungen?
  • „Erlaube“ ich, „erlauben“ wir Gott, dass etwas anders kommt, als ich/wir es gerne hätten?

 

Spirituellen Impuls 04-2016